Tut mir Leid, eigentlich soll der Blog hier positive "Goodbye Essstörungs"-Vibes vermitteln, aber mein Leben sitzt gerade bockig in der Ecke und hat keine Lust mich dabei zu unterstützen.
Und ohne jetzt jammern zu wollen, aber irgendwie ist es doch auch echt zum verrückt werden: Da bin ich hochmotiviert nicht zu hungern, nicht zu kotzen, mir nicht sonst irgendwie zu schaden und mit meinen Gefühlen irgendwie anders umzugehen. Ich gebe mir richtig Mühe und es läuft gut an.
Und dann kommt mein Leben wie aus dem Nichts angerannt und schneidet nacheinander all die dünnen Fäden durch, die mich halten. Abhalten davon, mich wieder in der Essstörung zu verlieren.
Auf einmal sind da wieder tausend Baustellen. In der Uni, im Job, im Privatleben. Ich lasse die Details jetzt weg, weil ich nicht wüsste wo ich anfangen sollte.
Neben all den Baustellen soll ich nun weiter aufpassen, dass mich der nächste Windstoß nicht vom wackeligen Recovery-Gerüst fegt.
Halt, hat er schon. Weil ich so clever war mich an fast vergessene Osterschokoladenreste zu erinnern. Und an das Nutellaglas im Schrank. Es tut mir definitiv nicht gut allein in der Wohnung meines Papas zu übernachten. Viel zu viel Triggerfood.
Gerade in den Spiegel geschaut, ich habe Angst vor der Waage morgen.
Und Angst vor den nächsten Tagen. Ich versuche trotzdem optimistisch zu bleiben&die Tage wirklich mal was positives zu posten :)
Gute Nacht ihr Lieben!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen