Dienstag, 3. Januar 2017

#66 Jahresresümee 2016

Schon wieder habe ich seit gefühlten Ewigkeiten nichts geschrieben.
War zu beschäftigt damit essgestört und gestresst und deprimiert und beziehungsunfähig zu sein.

2016 war das Jahr, das esstörungstechnisch bisher vermutlich mein Schlechtestes war. Und wenn ich mir die ersten drei Tage von 2017 so ansehe, dann ist das vermutlich gleich dazu noch der schlechteste Jahresstart, den ich je hatte.
Drei Tage in Folge über der Porzellanschüssel.
 Übrigens bin ich fett geworden.

Meine Stimmung schwankt gerade zwischen 'Ichwillkannnichtmehr' und 'Ichmussendlichwasändern'.
Aber endlich was ändern heißt auch, ins Nichts zu fallen. 
Denn wenn ich die Essstörung aufgebe.
Und aufhöre, mich mit Arbeitsstress zu betäuben.
Was bleibt dann übrig?

Ich hoffe ihr hattet einen besseren Start ins neue Jahr! <3

 

5 Kommentare:

  1. Du bleibst dann übrig und das ist genug. Ich glaube, dass du so viel mehr bist als deine Essstörung und deine Leistung bei der Arbeit. Du hast ganz bestimmt viel mehr Eigenschaften als diese beiden, die du einfach nur (zu) gut kennst. Keiner kann dir sagen, was genau zum Vorschein kommen wird, wenn du die Essstörung aufgibst, und das macht Angst, aber ich bin mir sicher, dass das, was übrig bleibt, viel größer und erfüllender sein muss als alles, was jetzt ist.

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    1. Danke für deine Worte <3
      Das klingt so leicht, sich selbst einfach genug zu sein. Ich glaube nur, dass ich das irgendwie nie so richtig gelernt habe und gar nicht weiß wie das gehen soll.
      Ich bin übrigens gespannt auf deinen Blog :)

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    2. Ich bin gespannt, ob ich das tatsächlich irgendwann mal auf die Reihe bekomme mit dem Blog ;) Erstellt ist er, aber noch immer so unfertig. Ich hoffe mal auf die Semesterferien... :)

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  2. Endlich schreibst wieder, du Liebe♥
    Ich muss Sophie vollkommen recht geben: was übrig bleibt bist du. Ich habe selbst Probleme, meine ES loszulassen, aber mittlerweile glaube ich wirklich, dass es sich lohnt.
    Ich hoffe einfach, dass du es genauso siehst & die Angst mit der Zeit verlierst. Mit ES kann man einfach nicht man selbst sein, auch wenn die ES ein Teil von einem ist.♥

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  3. Es ist so schön von dir zu lesen, auch wenn es mich gleichzeitig echt traurig macht. Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie ich tröstende Worte finden könnte gerade. Mir geht's da leider ganz ähnlich wie dir. ..

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